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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Geltung

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich; entgegenstehende oder abweichende Bedingungen unseres Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen unseres Kunden die Lieferung ausführen. 

2. Produktinformation

a. Jüngste Entwicklungen ermöglichen es, durch die Verwendung von Fasern aus Glas, Karbon sowie hochmodularen Kunststofffasern und technischen Textilien als Bewehrung filigrane Betonelemente mit geringem Gewicht herzustellen. Solche Betonbauteile weisen eine sehr hohe Biegezugfestigkeit, Schlagzähigkeit und Abriebfestigkeit auf.

Unsere Betonbauteile werden gemäß DIN 18203-1 sowie den Merkblättern und Richtlinien der Anforderungsklassen an Sichtbeton gefertigt. Diese sind beigefügt. Das „Sichtbeton-Merkblatt“ unterteilt Sichtflächen in vier Sichtbeton- (SB) Klassen: Unser Angebot und deren Ausführung gelten für Betonfertigteile und Arbeitsplatten in SB-Klasse 3 der Richtlinie. Eine Ausführung unserer Betonbauteile in Sichtklasse 4 des Merkblattes bedarf einer besonderen Vereinbarung.

Wegen seines geringeren Gewichtes gegenüber dem traditionellen, aber weit mas-siveren Stahlbeton kommt der Glasfaser- und Textilbeton auch für eine Anwendung im Innenbereich in Betracht, zumal kein Rosten der Armierung zu erwarten ist.

Unbeschadet ihrer Bezeichnung oder der von unseren Kunden beabsichtigten Nutzung und Verwendung sind unsere handwerklich hergestellten Betonprodukte keine Küchenmöbel im Sinne einer Norm. Sie können nicht Möbelnormen, insbesondere Küchenmöbelnormen entsprechen. Insofern sind unserer Produkte als Küchenmöbel ungeeignet. 

b. Beton im Allgemeinen besitzt eine sehr hohe Druckfestigkeit, ist aber gegenüber Scher- und Zugbelastungen empfindlich. Die Faserbewehrung unserer Elemente erhöht die Zug- und Biegefestigkeit um ein vielfaches, dennoch muss darauf geachtet werden, dass die dünnen Platten rundherum eben aufliegen und zur Vermeidung des Biegens (Schüsseln oder Kriechen) ggf. befestigt werden.

Niveauunterschiede oder übergroße Spannweiten beim Einbau (in der Regel über 1,20 m) können in der Folge zu bleibender Deformation führen. Der Einbau und die konkreten planerischen und tatsächlichen, insbesondere den statisch-konstruktiven, Vorgaben beim Nutzer liegen nicht in unserem Verantwortungsbereich.

Die technischen Kennwerte unserer Betonprodukte mit Armierungen aus Glasfasern und Textilbewehrungen sind Bestandteil unserer Herstellungsregeln, die Kennwerte des Glasfaser- und Textilbetons legen wir unserem Angebot bei.

 


Oberflächen / Oberflächenbehandlung /Oberflächenschutz

Liebhaber wissen; frischer Beton benötigt zur Erhärtung eine „Reifezeit“ von mindestens 28 Tagen, während der das Element in der Werkstatt unter feuchten Konditionen gelagert wird. Nach diesen Wochen der so genannten Nachbehandlung darf der bis dahin mit Feuchte gesättigte Beton trocknen und über die Oberflächen überschüssiges Wasser abgeben.

Ab diesem Zeitpunkt wird das Betonbauteil werkseitig endbearbeitet, auf besonderen Wunsch mit einer diffusionsoffenen Grundierung versehen und kann jetzt am Aufstellungsort eingebaut werden, während der Trocknungs- und Festigkeitsverlauf kontinuierlich andauert und die Oberfläche für weitere Wochen und Monate immer fester wird.

Die auf Anforderung werkseitig vorgenommene Grundierung ist ein vorläufiger Transport- und Montageschutz, sie gewährt keinen auf Dauer und Nutzung hinreichenden Fleck- oder Kratzschutz von Betonoberflächen.

Die Einpflege und - insbesondere die in den ersten Wochen intensiv erforderliche - Pflege mit geeigneten Mitteln führt bald zu der bei Liebhabern von Beton gewünschten „Patina“, diese Sättigung der Oberflächen durch pflegende Substanzen verhindert weitgehend eine stärker konturierte Fleckenbildung.

Für eine gut funktionierende Imprägnierung wird die Grundierung ganz behutsam angeschliffen und

  • mittels geeigneter Imprägnierungen auf Öl-, Wachs- oder silikonhaltigen Polituren oder Pasten eingepflegt und regelmäßig aufgefrischt.

Soll eine den Beton -bei freier Bewitterung unübliche und nicht dauerhafte –schützende Versiegelung mit einer 2K-Beschichtung vorgenommen werden, dürfen auf der zu beschichtenden Betonoberfläche keine silikon- oder ölhaltigen Restbestände anhaften. Eine Beschichtung mit geeigneter Versiegelung darf erst nach Erreichen der Ausgleichsfeuchte vorgenommen werden und bedarf fachmännischer Ausführung. 

c. Beton ist ein natürlicher Werkstoff, der beim Einbringen in die Schalung Poren aufweist und ggf. Luft einschließt, die trotz sorgfältiger Verdichtung des Betons zu so genannten Lunkern im Oberflächenbereich führen kann. Nach dem Entschalen der „frischen“ Arbeitsplatten aus der Form werden diese Lunker in der Fläche und an den Kanten noch im Rohzustand mit Beton zugesetzt und zunächst grob beigearbeitet, bevor die Betonelemente einer mindestens 28-tägigen Nachbehandlung zugeführt werden. Erst im Anschluss daran kann an dem Rohling eine Endbehandlung der Oberflächen durch Spachteln und Schleifen erfolgen.

Unser Beton weist typische Schattierungen sowie durch das Schalungsmaterial verursachte Texturen, mitunter sogar unterschiedliche Strukturen in den Flächen auf, dies verleiht den Betonteilen ein lebendiges Aussehen.

Schlieren, kleinere Lunker, Farbdifferenzen sowie verschiedene durch Auftrag, Guss und Verdichtung hervorgerufene Hell- und Dunkelbereiche wegen unterschiedlicher Trocknung und Erhärtung verstärken diese charakteristische Optik. Diese Lunker oder durch Austrocknen und Erhärten auftretende Haarrisse, ggf. die etwas dunkleren oder helleren Stellen in den Flächen, das alles sind natürliche und arttypische Merkmale des Betons, dessen Bestandteile unter handwerklichen Bedingungen aufbereitet und manuell in eine Form gebracht werden. Sie beeinträchtigen nicht die funktionalen Eigenschaften des hoch bewehrten Materials.

d. Es gibt viele auf Betonoberflächen abgestimmte Maßnahmen, die den Beton schützen und ihm dabei seine individuelle Ästhetik in ausreichendem Maße belassen.

Nach unserem heutigen Stand der Technik kann eine völlige Absperrung der Betonoberfläche gegenüber in der Küche gebräuchlichen Flüssigkeiten, z.B. Rotwein, Kaffee und Säften in ausreichendem Maße nur mit 2K-Beschichtungen als Versiegelung erfolgen. Ein solches sicht- und fühlbares Coating verzögert das Trocknungsverhalten des Betons und ist erst nach endgültigem Trocknen des Betons zu empfehlen und vorzunehmen.

Auf Wunsch des Auftraggebers liefern wir unsere Betonelemente mit einer vorbereitenden diffusionsoffenen Grundierung aus, die vor einer endgültigen Versiegelung sorgfältig mit einem feinen Schleifpapier nass anzuschleifen ist.

Eine finale Versiegelung der Betonelemente mit einer vom Käufer gewünschten Beschichtung/Versiegelung sollte erst nach dem endgültigen Einbau und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden veranlasst von einem Fachmann ausgeführt werden.

Hinsichtlich des Gebrauchs und der Eigenschaften sind zur Vermeidung jeglicher Beeinträchtigungen, insbesondere Rotwein-, Kaffee-, Öl- und sonstigen Flecken an den Nutzer diverse Forderungen zu stellen. Solche Flecken werden - sichtbar - für ewig in der Grundierung verbleiben, wenn keine abschließende Versiegelung und nachhaltige Einpflege mit einer der vielen geeigneten Imprägnierungen erfolgt ist, genauso, wie auch Wasserspritzer bei nicht ausreichender Imprägnierung bzw. Nachvergütung durch Pflege zu irreversiblen Flecken führen können.

Sollte eine werksseitige Grundierung erfolgt sein, ist eine Imprägnierung sowie die Einpflege und regelmäßige Pflege des Nutzers erforderlich, um die Eigenschaften dieses temporären Schutzes zu erhalten und zu verstärken.

e. Unser Kunde erhält für sein Produkt umfassende schriftliche Pflegehinweise (lie-gen an). Die Verpflichtung, diese und die vorstehenden Angaben und Hinweise (2. a.-d.) wiederum seinen Kunden weiterzugeben, trifft ausschließlich unseren Kunden.

f. Kleine Handmuster als Vorlage sind völlig untauglich zur Bewertung größerer Ele-mente einer Einrichtung, Arbeitsplatte oder Vertäfelung mit diesem Verbundwerkstoff aus Beton.

Handmuster können lediglich als grober Hinweis dafür dienen, wie der Farbton der Oberfläche in etwa aussehen könnte. Es gibt bei monolithisch hergestellten Beton-bauteilen ständig Farbtonunterschiede, man erkennt trotz manchmal notwendiger Kosmetik immer feine Arbeits- und manchmal sogar Schleifspuren.

Unvermeidliche fabrikationsbedingte Abweichungen von Proben und Handmustern geben keinen Grund zur Mängelrüge. 

g. Verarbeitungshinweise, Informationen sowie technische Beratung geben wir nach bestem Wissen auf Grund unserer Erfahrungen. Ohne entsprechende schriftliche Vereinbarung wird durch solche Auskünfte ein Auskunfts- oder Beratungsvertrag nicht begründet. Auskünfte befreien unseren Kunden nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen. Für die Beachtung gesetzlicher und behördlicher Vorschriften bei der Verwendung unserer Waren ist unser Kunde verantwortlich.
 

3. Angebote

Unsere Angebote sind freibleibend und werden erst durch unsere Bestätigung oder die Ausführung des Auftrages verbindlich. Änderungen in unseren Angeboten durch unseren Kunden bedürfen unserer ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung.
 

4. Preise

Unsere Preise verstehen sich ab Lager, falls nichts anderes vereinbart wird. Soweit nichts anderes angegeben ist, ist die gesetzliche Umsatzsteuer in unseren Preisen nicht enthalten. Umsatzsteuer wird in gesetzlicher Höhe am Tag der Rechnungs-stellung in der Rechnung gesondert ausgewiesen.

5. Lieferung

Die Lieferung unserer Produkte erfolgt nur in branchenüblichen Standardverpackun-gen mit dem von uns festgestellten Gewicht. Auch wenn wir den Transport veranlassen und die Transportkosten übernehmen, geht die Gefahr auf unseren Kunden über, sobald die Ware dem Transportunternehmen übergeben worden ist oder unser Lager verlassen hat. Transportschäden hat unser Kunde unmittelbar bei dem betreffenden Transportunternehmen innerhalb der dafür vorgesehenen Fristen zu reklamieren.

Gerät unser Kunde in Annahmeverzug oder verletzt er schuldhaft sonstige Mitwirkungspflichten, so sind wir berechtigt, den uns daraus entstehenden Schaden einschließlich etwaiger Mehraufwendungen ersetzt zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten. Wenn nicht ausdrücklich ein fester Lieferzeitpunkt vereinbart ist, sind die von uns angegebenen Lieferzeiten nur als annähernd anzusehen, ohne Gewähr für deren strikte Einhaltung. Soweit wir uns mit der Lieferverpflichtung in Verzug befinden, hat uns unser Kunde vor einem Rücktritt oder der Geltendmachung von Schadensersatz statt der Leistung eine angemessene Nachfrist zu setzen.

Einwirkungen durch höhere Gewalt, Krieg, Bürgerkrieg, Rohstoff- und Energieman-gel, Streik, Aussperrung, Betriebs- und Verkehrsstörungen sowie durch ähnliche unvorhersehbare, unvermeidbare und von uns nicht zu vertretende Ereignisse befreien uns für die Dauer dieser Einwirkungen und im Umfang ihrer Auswirkungen von der Verpflichtung zur Lieferung. Sofern diese Einwirkungen nicht nur vorübergehender Natur sind, spätestens aber nach 3 Monaten, sind wir berechtigt, vom Vertrag ganz oder teilweise zurückzutreten, ohne Anspruch auf Schadensersatz seitens unseres Kunden.

6. Gewährleistung und Haftung

a. Sachmängel, Falschlieferungen und andere Einwände, die durch zumutbare Untersuchungen feststellbar sind, sind unverzüglich, spätestens jedoch 10 Tage nach Erhalt der Ware, schriftlich bei uns geltend zu machen.

b. Bei berechtigten Beanstandungen sind wir nach unserer Wahl zur Nacherfüllung durch Beseitigung des Sachmangels oder durch Umtausch der Ware berechtigt. Aufwendungen für die Nacherfüllung tragen wir nur, soweit sie sich nicht deshalb erhöhen, weil unser Kunde die Ware an einen anderen Ort als den Lieferort verbracht hat.

c. Schlägt die Nacherfüllung fehl, so ist unser Kunde nach seiner Wahl berechtigt, Rücktritt oder Minderung des Kaufpreises zu verlangen.

d. Ohne unsere Zustimmung darf beanstandete Ware nicht verwendet werden. Wird sie dennoch verarbeitet, trägt unser Kunde das volle Risiko von Fehlproduktionen und sonstigen Folgeschäden.

e. Abgesehen von den für die Untersuchung der Ware erforderlichen Eingriffen durch unseren Kunden, findet eine Rücknahme von Ware nur statt, wenn sie sich noch im Originalzustand und in der unbeschädigten Originalverpackung befindet.

f. Ist unser Kunde berechtigt, von uns einerseits Lieferung oder Nacherfüllung zu verlangen und andererseits vom Vertrag zurückzutreten oder Schadensersatz statt der Leistung oder Aufwendungsersatz zu verlangen, so können wir unseren Kunden auffordern, seine Rechte binnen angemessener Frist auszuüben. Kommt unser Kunde dieser Aufforderung nicht fristgerecht nach, sind wir nicht mehr zur Lieferung oder Nacherfüllung verpflichtet.

g. Wir haften insbesondere nicht für Mängel, die in Zusammenhang damit entstehen, dass unser Kunde seinen Verpflichtungen nach Nr. 2.e und g. dieser Bedingungen nicht nachkommt.

h. Wir haften nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern unser Kunde Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Soweit uns keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Haftung auf vorhersehbare, typischerweise eintretende Schäden begrenzt.
Wir haften ferner nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern wir schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzen; in diesem Fall ist die Haftung auf vorhersehbare, typischerweise eintretende Schäden begrenzt.
Die Haftung wegen schuldhafter Verursachung von Personenschäden sowie die zwingenden Bestimmungen des Produkthaftungsrechts bleiben unberührt. Soweit nicht einer der vorstehenden Fälle gegeben ist, sind Schadensersatzansprüche unseres Kunden wegen Verzugs oder Unmöglichkeit der Höhe nach auf den Kaufpreis des verzögerten oder ausgebliebenen Teils unserer Lieferung beschränkt. In allen übrigen Fällen ist unsere Haftung ausgeschlossen.

i. Im Falle unserer Inanspruchnahme durch Kunden unseres Kunden für Schäden, die in Zusammenhang damit entstehen, dass unser Kunde seinen Verpflichtungen nach Nr. 2.e. dieser Bedingungen nicht nachkommt, hat uns unser Kunde von diesen Ansprüchen freizustellen.

j. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 12 Monate ab Gefahrübergang. Die Verjährungsfrist im Fall eines Lieferantenregresses nach den §§ 478, 479 BGB bleibt unberührt.
 

8. Erfüllungsort

Erfüllungsort für sämtliche Verpflichtungen aus Verträgen mit uns ist 42781 Haan in Deutschland. 

9. Eigentumsvorbehalt

a. Wir behalten uns das Eigentum an den von uns gelieferten Waren vor, solange uns noch Zahlungsansprüche aus der Geschäftsverbindung mit unserem Kunden zustehen. Unser Kunde ist nicht berechtigt, die Ware vor unserer vollen Befriedigung zu verpfänden oder zur Sicherheit Dritten zu übereignen. Bei Zugriff dritter Personen, insbesondere bei Pfändungen des Kaufgegenstandes, hat uns unser Kunde zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen unsererseits zwecks Beseitigung des Zugriffs unverzüglich durch eingeschriebenen Brief Mitteilung zu machen.

b. Bei vertragswidrigem Verhalten unseres Kunden, insbesondere bei Zah-lungsverzug unseres Kunden, sind wir berechtigt, auch ohne Ausübung des Rücktritts und ohne Nachfristsetzung auf Kosten unseres Kunden die einstweilige Herausgabe der in unserem Eigentum stehenden Waren zu verlangen, unbeschadet aller sonstigen uns nach diesen Bedingungen und nach den gesetzlichen Regelungen zustehenden Rechte und Ansprüche.

c. Unser Kunde ist berechtigt, die Waren im ordentlichen Geschäftsgang weiter zu verkaufen. Er tritt uns bereits jetzt alle Forderungen aus der Weiterveräußerung von Waren in Höhe des Rechnungsendbetrags unserer Forderung (einschließlich Umsatzsteuer) ab. Unser Kunde ist zur Einziehung dieser abgetretenen Forderungen ermächtigt. Unsere Befugnis, die Forderungen einzuziehen, bleibt davon unberührt. Unser Kunde ist verpflichtet, uns auf Verlangen die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt zu geben, die zum Einzug erforderlichen Angaben und Unterlagen auszuhändigen und den Schuldnern der abgetretenen Forderungen die Abtretung mitzuteilen.

d. Der Eigentumsvorbehalt bleibt wirksam, auch wenn die Ware verarbeitet und/oder vermischt wird. In diesem Falle erwerben wir Miteigentum im Verhältnis des Rechnungswertes unserer Waren zu dem Wert der anderen Materialien. Eine Verarbeitung der Waren durch unseren Kunden wird stets für uns vorgenommen. Werden unter Eigentumsvorbehalt stehende Waren in der Weise mit Sachen unseres Kunden vermischt, dass die Sachen unseres Kunden als Hauptsache anzusehen sind, so überträgt unser Kunde uns anteilsmäßig Miteigentum und verwahrt das so entstandene Miteigentum für uns. Bei einer Veräußerung einer verarbeiteten oder vermischten Sache, an der uns Miteigentumsrechte zustehen, tritt unser Kunde uns die daraus entstehenden Forderungen in Höhe unseres Miteigentumsanteils und im Übrigen nach Maßgabe des vorstehenden Absatzes ab.

e. Werden die Waren außerhalb Deutschlands geliefert oder von unserem Kunden außerhalb Deutschlands verbracht und ist der Kaufpreis zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig geleistet, so ist unser Kunde verpflichtet, die Handlungen vorzunehmen und Erklärungen abzugeben, die dafür erforderlich sind, dass der Eigentumsvorbehalt auch im Bestimmungsland Bestand hat. Ist dies nicht möglich, hat unser Kunde uns auf Verlangen in Höhe des ausstehenden Kaufpreises ein dem Vorbehaltseigentum vergleichbares dingliches Sicherungsrecht nach dem Recht des Bestimmungslandes einzuräumen oder anderweitig Sicherheit zu leisten. 

10. Sonstiges

Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies nicht die Gültigkeit der Bestimmung(en) im Übrigen bzw. des Vertrags im Ganzen. 

11. Anwendbares Recht, Vertragssprache und Gerichtstand

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (UN-Kaufrecht/CISG). Vertragssprache ist Deutsch. Ausschließlich zuständig für Klagen im Zusammenhang mit Verträgen mit uns sind die für Haan zuständigen deutschen Gerichte, soweit gesetzlich zulässig. Zusätzlich ist der jeweilige Kläger auch berechtigt, die Gerichte im allgemeinen Gerichtsstand des jeweiligen Beklagten anzurufen.

(März 2012)