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Küchen-Design in Beton

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Stilechte Küchenarchitektur mit Blick in die Zukunft. Für Individualisten und Menschen mit Vorliebe für das Besondere.

Jüngste Forschungsergebnisse ermöglichen durch die Verwendung von Glasfasern und technischen Textilien als Bewehrung die Herstellung hochfester, filigraner Betonelemente für den Innenbereich. Sie weisen eine sehr hohe Biegezugfestigkeit, Schlagzähigkeit und Abriebfestigkeit auf.

Schlieren, kleinere Lunker, Farbdifferenzen und verschiedene, durch den Guss hervorgerufene Hell- und Dunkelbereiche wegen unterschiedlicher Austrocknung und Erhärtung verstärken die charakteristische Optik.

Beton weist typische Schattierungen sowie unterschiedliche Strukturen in den Flächen auf, dies verleiht den Betonteilen ein lebendiges Aussehen. Kleine Löcher (Lunker) oder Haarrisse, dunkle oder helle Stellen in den Flächen sind natürliche und arttypische Merkmale des Betons, sie beeinträchtigen nicht die Eigenschaften des Materials.

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Liebhaber handwerklich hergestellter Betonobjekte wissen, dass man bei einem handwerklich aus Textilbeton hergestellten Produkt immer ein Unikat und nie zweimal ein gleiches Element erhält.

Die schlichte Eleganz und puristische Erscheinung der Küchenplatten aus Beton lassen sowohl modernes als auch historisches Ambiente erstrahlen. Die natürlich wirkenden Platten passen sich jeder Umgebung magisch an.

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Wer sich für Beton entscheidet, der weiß, dass er ein dauerhaftes Bauteil gewählt hat, das etwas Besonderes ist - ein Unikat. Es wird in Einzelfertigung auf Maß aus natürlichen Rohstoffen von Hand hergestellt, ist hart, unverwüstlich, wasserdicht und ästhetisch.

Er hat einen eigenen Charakter.

Vorgenannt mineralische, zementäre Verbundwerkstoffe in dekorativer Ausführung sind letztendlich nie als glatte, völlig ebene Universalfläche in industrieller Herstellung anzutreffen. Sie werden, weil handgearbeitet, immer mit individuell ausgestalteten Fasen und rustikalen Kanten, in bestimmten Abständen gewissermaßen wolkigen, also sehr lebendigen und unterschiedlich aussehenden Flächen versehen sein. Wer sich für schärfere Kanten entscheidet, wird sich damit abfinden müssen, dass diese früher oder später durch z. B. einen schweren Topf eingekerbt werden. Größere Radien sind deshalb vorteilhafter.

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Wer bei (Küchen-) Arbeitsplatten, Waschtischen oder Regalen aus Beton ein einheitliches, unifarbenes Produkt erwartet, wäre besser beraten, zu Möbeln aus konventionellem Material zu greifen oder eine der bewährten Kunststoff- oder mit Kunstharz vergüteten Arbeitsplatten zu verwenden.

Ungeachtet dessen, dass Feinbeton eine hohe Oberflächendichte aufweist und die Oberflächen diversen Oberflächenschutz erfahren haben, sind Nutzungsspuren wie bei einem Massivholztisch unvermeidbar. Dieser Effekt wird von echten Betonliebhabern erwünscht und geliebt, denn diese Nutzungsspuren führen zur Bildung einer Art Patina, die den Arbeitsplatten einen lebendigen Charakter verleiht.

Die Oberfläche kann auf klassische Art und Weise durch Wachsen oder Ölen geschützt werden. Diese Prozedur muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Es bietet jedoch keinen vollständigen Schutz gegen heißes Fett, säurehaltigen Lebensmittel oder z. B. Rotwein.

Die Oberflächen können unterschiedliche Arten von Oberflächenschutz erhalten, je nach dem worauf in erster Linie Wert gelegt wird; Auf die Natürlichkeit und die Echtheit der Betonoberfläche, auf die umweltfreundliche Behandlungsart oder auf die möglichst hohe Nachhaltigkeit des Schutzes. Selbst die letzte Schutzart ist nur bedingt sicher. Man braucht zwar nicht sofort bei vergossenem Rotwein, Zitronensaft oder anderen fleckenbildenden Flüssigkeiten in Panik zu geraten. Diese Flüssigkeiten können mit einem weichen Lappen restlos abgewischt werden. Zu beachten ist allerdings, dass dies relativ unmittelbar passiert. Nicht über Nacht stehen lassen.

Nur wer diese zum Teil gravierend unterschiedlichen, in jedem Fall besonderen Eigenarten des Betons mag und diese auch zu akzeptieren bereit ist, sollte solche robust erscheinenden Designermöbel überhaupt in Erwägung ziehen und einsetzen.

Aus all diesen Gründen ist eine ausführliche Information zwischen Händler/Anbieter, Nutzer und Hersteller zwingend erforderlich. Alle Seiten müssen sich über die Unwägbarkeiten und Risiken unterschiedlicher Erwartungen, Anforderungen und Ergebnisse im Klaren sein.